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Rödentals Geschichte

beginnt "offiziell" am 14. August 1959 mit einer Besprechung der drei 1. Bürgermeister der Kerngemeinden, Ferdinand Fischer aus Oeslau, Erich Luther aus Mönchröden und Alfred Wohlleben aus Einberg. Diese Besprechung war Grundlage für eine Sitzung aller Gemeinderäte aus den drei Ortschaften am 27. Oktober 1959 im Rathaus Oeslau. Am Ende dieser Sitzung wurde von den anwesenden Stimmberechtigten der Vorschlag des Landrates Kämmerer, einen Arbeitsausschuß der drei Gemeinden zu bilden, durch Meinungsäußerungen - nicht durch ordentlichen Beschluß -  angenommen. Dieser Arbeitsausschuß hatte die Aufgabe, einen Zusammenschluß der Gemeinden Oeslau, Mönchröden und Einberg vorzubereiten.      

 

1962 folgte der Satzungsentwurf für die Gründung eines Planungsverbandes Rödental, der aber erst am 1. Oktober 1964 tatsächlich Wirklichkeit wurde. In den Jahren 1965 - 1970 näherte man sich bei der Planung des Ortszentrums allmählich an.   

 

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In und um Rödental



Der politische Durchbruch jedoch bahnte sich im Jahr 1969 an, als man über das in Oeslau fehlende Bauland und neu zu erschließendes in Richtung Oeslau auf Mönchrödener Grund, die Wasserversorgung sowie die Planung des Hallenbades sprechen mußte. Als die Schlüsselzuweisungen durch das Landratsamt eine Ersparnis von DM 196.523,-- unter Einbeziehung der Gemeinde Rothenhof ergaben, setzte man sich am 21. Oktober 1969 wieder zusammen und faßte den Entschluß, sich einmütig zum Zusammenschluß zu bekennen. Die betroffenen Bürger wurden am 1. November 1969 in einer Flugblattaktion davon unterrichtet. Bei hitzigen Bürgerversammlungen wurde eine Bürgerbefragung gefordert. Alle drei Bürgermeister sowie der Vertreter des Landratsamtes sprachen sich im März 1970 für einen sofortigen Anschluß der drei Gemeinden Unterwohlsbach, Rothenhof und Kipfendorf aus, falls dies von den Bürgern in einer freien Entscheidung gewünscht wird. Die finanziellen Vorteile, die bei einer Summe von DM 434.000,-- lagen, sollten auch hier berücksichtigt werden. Am 12. Mai 1970 wurde dem vom Landratsamt Coburg ausgearbeiteten Zusammenlegungsbeschluß von den Gemeinderäten mit folgendem Abstimmungsresultat zugestimmt:

'In der Gemeinde Oeslau 15 : 0 für den Beschluß,
in der Gemeinde Mönchröden 10 : 1 für den Beschluß,
in der Gemeinde Einberg 9 : 0 für den Beschluß.'
 

 Am 5. Juli 1970 wurde eine Bürgerabstimmung durchgeführt, die zwei Punkte umfasste:
1. Sollen die Gemeinden Oeslau, Mönchröden, Einberg, Kipfendorf, Rothenhof und Unterwohlsbach zu einer neu zu bildenden Gemeinde zusammengelegt werden oder selbständig bleiben?

2. Soll die neu zu bildende Gemeinde den Namen Rödental erhalten oder nicht?  

Es entschieden sich 2937 Bürger für die Neugründung der Großgemeinde, 865 Bürger waren dagegen. Am 27. Oktober 1970 erging vom Bayerischen Staatsministerium des Innern ein Bescheid, der die Rechtsgrundlage für das neue Gemeinwesen Rödental bildete und der damit gleichzeitig entschied, daß sechs z. T. über 800 Jahre alte Gemeinden im Coburger Land aufgehört hatten, als selbstständige Gemeinden zu existieren.  

Im Laufe der Zeit kamen die Gemeinden Oberwohlsbach, Waldsachsen, Blumenrod, Spittelstein, Waltersdorf, Mittelberg, Fischbach, Fornbach, Schönstädt und Weißenbrunn v. W. zu dem bereits bestehenden Ortsverbund dazu.

 

 

 

Die Stadterhebung Rödentals erfolgte am 23. September 1988 im Rahmen eines Festaktes in der Franz-Goebel-Halle.

 

 

 

 

 

2017 Blick auf Rödental

Blick vom Höhn auf Rödental in Bayern (im Vordergrund) und den Bleßberg in Thüringen (im Hintergrund)


Rathaus

Rathaus Rödental




Kübelplanzen am Ferienhaus

Blühende Kübelpflanzen


Lucky und Sally genießen die Terrasse